AMAZON STARTET MEHR ALS TAUSEND SATELLITEN, UM EIN GLOBALES INTERNET-NETZWERK ZU SCHAFFEN

Amazon plant den Start von Tausenden von Satelliten in den Weltraum, um ein globales Internet-Netzwerk aufzubauen.

Der Technologieriese hat die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) um Erlaubnis gebeten, im Rahmen des Projekts Kuiper 3.236 Satelliten in die Umlaufbahn zu schießen, um unterversorgte Teile der Welt mit Internet zu versorgen.

Die Pläne von Amazon für das Projekt Kuiper wurden erstmals im April bekannt gegeben, obwohl nur wenige Details zum Zeitplan für den Start bekannt gegeben wurden.

„Das Projekt Kuiper ist eine neue Initiative zum Start einer Konstellation von Satelliten im erdnahen Orbit, die unbeaufsichtigten und unterversorgten Gemeinden auf der ganzen Welt Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen mit geringer Latenz ermöglichen“, hieß es in einer damaligen Erklärung.

„Dies ist ein langfristiges Projekt, das Dutzende von Millionen von Menschen bedienen soll, denen der grundlegende Zugang zum Breitband-Internet fehlt. Wir freuen uns darauf, diese Initiative mit Unternehmen zu unterstützen, die diese gemeinsame Vision teilen.“

Ein potenzielles Partnerunternehmen ist das Space-Startup Blue Origin, das von Jeff Bezos, CEO von Amazon, gegründet wurde.
Amazon ist nicht das einzige Unternehmen, das eine Konstellation von Satelliten einsetzt, um ein weltraumgestütztes Internet bereitzustellen.

Seitdem der Internetzugang von den Vereinten Nationen 2016 zum Menschenrecht erklärt wurde, bemühen sich mehrere Unternehmen um eine weltweite Abdeckung.

Einer der Hauptkonkurrenten von Amazon in diesem neuen Weltraumrennen ist Elon Musk’s SpaceX.

Im Mai startete SpaceX die ersten 60 Satelliten seines Starlink-Projekts, das voraussichtlich fast 12.000 Internetsatelliten in die Umlaufbahn bringen wird.

Weitere sechs Starlink-Starts sind für später in diesem Jahr geplant, wobei die FCC die Genehmigung für weitere 100 Bereitstellungen in den nächsten sechs Jahren erteilt.

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